Diese Erklärung beschreibt, welche personenbezogenen Daten bei der Nutzung von Match-Plannr verarbeitet werden, zu welchem Zweck das geschieht und welche Rechte Sie dabei haben.
Match-Plannr ist eine Webanwendung, mit der Tennisvereine und Tennisakademien ihre Mitglieder verwalten und ihr Training planen. Wer datenschutzrechtlich verantwortlich ist, hängt davon ab, um welche Verarbeitung es geht. Es gibt zwei Konstellationen, und diese Erklärung hält sie durchgehend getrennt:
Der Betreiber von Match-Plannr ist also nicht automatisch für alles verantwortlich, was in der Anwendung über Sie gespeichert ist. Wo in dieser Erklärung nichts anderes steht, gilt die Zuordnung aus dieser Übersicht.
Verantwortlich für die Verarbeitungen der Konstellation A ist:
Marco Ungar
E-Mail: unga.marco@gmail.com
Telefon: +49 160 6858351
Für Fragen zum Datenschutz und zur Ausübung Ihrer Rechte gegenüber dem Betreiber nutzen Sie bitte dieselbe E-Mail-Adresse.
Für die Verarbeitungen der Konstellation B ist nicht der Betreiber verantwortlich, sondern der jeweilige Verein beziehungsweise die jeweilige Akademie. Welche Organisation das im konkreten Fall ist, hängt davon ab, für wessen Trainingsangebot Sie sich anmelden.
Sie müssen das nicht erraten: Die verantwortliche Organisation wird im jeweiligen Trainings- und Anmeldeprozess angezeigt — im Datenschutzhinweis der öffentlichen Anmeldeseiten und im Datenschutzhinweis der Trainingswünsche. Angezeigt werden dort:
Für die Trainingsanmeldung und die daran anschließende Trainingsplanung ist die Verarbeitung in Match-Plannr einheitlich auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO gestützt. Das berechtigte Interesse der verantwortlichen Organisation besteht darin, die von Ihnen gewünschte Trainingsanmeldung durchzuführen und das Training zu organisieren. Dazu gehören:
Eine Einwilligung wird dafür nicht eingeholt; es gibt in der Anmeldung kein Kontrollkästchen zur Datenverarbeitung. Nicht von diesem Interesse gedeckt und in der Anwendung nicht vorgesehen sind Werbung, Newsletterversand und eine Profilbildung zu Werbe- oder sonstigen fremden Zwecken (zu Trainingsbeiträgen Abschnitt 12).
Verfolgt eine Organisation mit denselben Daten darüber hinausgehende eigene Zwecke — etwa Mitgliederverwaltung, Beitragseinzug, Rechnungsstellung oder Vereinskommunikation außerhalb von Match-Plannr —, entscheidet sie darüber als Verantwortliche selbst und informiert Sie dazu selbst. Diese Erklärung beschreibt die Verarbeitung, die über Match-Plannr stattfindet. Dazu gehört bei Akademien auch die Berechnung und Verwaltung von Trainingsbeiträgen; dafür gelten die in Abschnitt 12 genannten Rechtsgrundlagen.
Match-Plannr verarbeitet diese Daten im Rahmen der Bereitstellung der Plattform grundsätzlich als Auftragsverarbeiter. Soweit eine Organisation Match-Plannr als Auftragsverarbeiter einsetzt, erfolgt diese Verarbeitung auf Grundlage eines Vertrags zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. Wir werten diese Daten nicht für eigene Zwecke aus und geben sie nicht an Dritte weiter.
Eine gemeinsame Verantwortlichkeit von Verein, Akademie und Match-Plannr entsteht dadurch nicht. Jede Organisation verfolgt ihren eigenen Zweck, und Match-Plannr ist für diese Daten weder Mitverantwortlicher noch Ihr Ansprechpartner.
Es findet keine automatisierte Entscheidungsfindung im Sinne von Art. 22 DSGVO statt. Die Anwendung erstellt zwar Trainingspläne automatisch aus Wünschen und Verfügbarkeiten; über die Freigabe und die tatsächliche Einteilung entscheiden weiterhin Menschen in der jeweiligen Organisation. Es findet kein Profiling zu Werbezwecken statt. Welche Zusammenfassungen erfasster Absagen eine Akademie für freiwillige Erstattungen heranziehen kann, steht in Abschnitt 12; darüber entscheidet ein Mensch.
Match-Plannr wird auf Servern der Hetzner Online GmbH, Industriestraße 25, 91710 Gunzenhausen, betrieben. Dort laufen die Webanwendung, die Programmierschnittstelle, der vorgelagerte Webserver und die PostgreSQL-Datenbank. Alle in dieser Erklärung genannten Daten werden auf dieser Infrastruktur gespeichert und verarbeitet. Verschlüsselte Sicherungskopien werden ebenfalls bei Hetzner abgelegt.
Mit Hetzner besteht ein Vertrag über die Verarbeitung im Auftrag nach Art. 28 DSGVO. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO für die Bereitstellung der von Ihnen aufgerufenen Anwendung sowie Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO an einem sicheren und stabilen Betrieb.
Für den angemeldeten Bereich von Match-Plannr benötigen Sie ein Benutzerkonto. Für eine öffentliche Trainingsanmeldung brauchen Sie dagegen kein Konto (Abschnitt 9). Ein Konto entsteht entweder durch eigene Registrierung oder dadurch, dass Sie einer Einladung folgen. Dabei werden verarbeitet:
Ohne diese Pflichtangaben lässt sich ein Konto nicht anlegen und die Anwendung nicht bestimmungsgemäß nutzen. Die Angabe einer Telefonnummer ist freiwillig.
Vorname, Nachname, Geburtsdatum und Geschlecht kommen in dieser Erklärung zweimal vor: hier als Bestandteil Ihres Kontoprofils und in Abschnitt 12 als Teilnehmerdaten, die ein Verein oder eine Akademie für ihre Trainingsplanung verarbeitet. Das ist kein Widerspruch. Maßgeblich ist nicht die Datenkategorie allein, sondern der Zusammenhang, in dem sie verwendet wird:
Wir beanspruchen diese Angaben also nicht doppelt für eigene Zwecke.
Bei der Anmeldung prüfen wir Ihre Zugangsdaten und setzen ein Anmelde-Cookie (Abschnitt 10). Zusätzlich stehen Ihnen bereit: das Zurücksetzen des Passworts, das Ändern der E-Mail-Adresse sowie eine optionale Zwei-Faktor-Authentifizierung mit einer Authenticator-App und Wiederherstellungscodes.
Nach mehreren fehlgeschlagenen Anmeldeversuchen wird Ihr Konto vorübergehend gesperrt. Dieser Schutz ist erforderlich, um Konten gegen automatisiertes Ausprobieren von Passwörtern abzusichern.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO für die Anmeldung selbst und Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO für die Schutzmaßnahmen; unser berechtigtes Interesse ist die Sicherheit der Konten und der Anwendung.
Sie können sich alternativ mit einem Google-Konto anmelden. Diese Möglichkeit ist freiwillig.
Solange Sie die Schaltfläche für die Google-Anmeldung nicht betätigen, wird keine Verbindung zu Google aufgebaut. Es wird kein Google-Programmcode und kein Google-Skript in unsere Seiten eingebunden, es gibt keine automatische Anmeldeaufforderung und keine Wiedererkennung im Hintergrund. Erst wenn Sie die Google-Anmeldung auswählen, werden Sie zu Google weitergeleitet; dabei erhält Google die technischen Verbindungsdaten Ihres Aufrufs.
Von Google erhalten wir anschließend Ihre E-Mail-Adresse, Ihren Vor- und Nachnamen sowie eine von Google vergebene Kennung Ihres Kontos zusammen mit dem Namen des Anmeldedienstes. Diese Kennung speichern wir, um Ihr Google-Konto bei künftigen Anmeldungen wiederzuerkennen. Vor- und Nachname werden lediglich als Vorschlag in das Anmeldeformular übernommen und können von Ihnen geändert werden.
Anbieter ist Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland. Dabei kann es zu einer Übermittlung in die USA kommen (Abschnitt 20). Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, da die Verarbeitung erforderlich ist, um das von Ihnen ausgewählte Anmeldeverfahren durchzuführen.
Wir setzen keine weiteren Google-Dienste ein. Insbesondere findet keine Reichweitenmessung mit Google Analytics statt, und es werden keine Schriftarten von Google-Servern nachgeladen.
Vereine und Akademien können für eine Saison einen öffentlichen Anmeldelink herausgeben, etwa in einem Newsletter oder auf ihrer Website. Über diesen Link können Sie sich selbst und Ihre Kinder zum Training anmelden, ohne ein Benutzerkonto anzulegen und ohne sich anzumelden. Es wird dabei kein Passwort vergeben und kein Benutzerkonto für Sie erstellt.
Verantwortlich für diese Anmeldung ist die Organisation, die den Link herausgegeben hat — bei einer Saison eines Vereins der Verein, bei einer Saison einer Akademie die Akademie. Match-Plannr stellt dafür die technische Plattform bereit und verarbeitet die Angaben im Auftrag dieser Organisation. Wer im konkreten Fall verantwortlich ist, steht mit Name, Anschrift und Ansprechpartner unmittelbar auf der Anmeldeseite (Abschnitt 3).
Rechtsgrundlage dieser Verarbeitung ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Das berechtigte Interesse der Organisation ist es, die von Ihnen gewünschte Trainingsanmeldung durchzuführen und das Training zu organisieren; die Einzelheiten dazu stehen in Abschnitt 3. Dieselbe Angabe finden Sie bereits auf der Anmeldeseite selbst, bevor Sie Ihre E-Mail-Adresse eingeben.
Bis zur Bestätigung der E-Mail-Adresse verarbeiten wir für den Vorgang nur diese Adresse. Die Angaben zu den Teilnehmern werden erst gespeichert, wenn Sie die Anmeldung abschließen.
Von Ihnen als anmeldender Kontaktperson:
Von jeder weiteren angemeldeten Person:
Mehr wird in diesem Formular nicht erhoben: keine Telefonnummer, kein Freitextfeld, keine Angaben zu Gesundheit, Leistungsstand oder Spielstärke. Für die angemeldeten Kinder wird keine eigene E-Mail-Adresse erfragt; es gibt genau einen Kontaktweg, nämlich Ihre Adresse als Kontaktperson.
Ihre E-Mail-Adresse wird für zwei Dinge verwendet: um zu bestätigen, dass die Adresse erreichbar ist, und um Ihnen den Link zu schicken, mit dem Sie die Anmeldung ausfüllen oder später fortsetzen. Sie wird nicht für Werbung verwendet.
Für die dabei verschickten Links gelten technische Fristen:
Der Fortsetzungslink ist nicht der Zugang zu den Trainingswünschen. Diesen Zugang erhalten Sie erst, nachdem Sie die Anmeldung abgeschlossen haben; er ist ein eigener Link mit eigenen Fristen (Abschnitte 12 und 17).
Diese Angaben betreffen die Gültigkeit der Links, nicht die Aufbewahrung Ihrer Daten. Wie lange die Daten selbst gespeichert bleiben, steht in Abschnitt 17.
Die verschickten Bestätigungs- und Fortsetzungslinks werden nicht im Klartext gespeichert, sondern nur als kryptografischer Prüfwert.
Die öffentliche Anmeldung ist ohne Konto erreichbar und löst einen E-Mail-Versand aus. Ohne Schutz ließe sie sich dazu missbrauchen, fremde Adressen mit Mails zu überziehen. Anders als die Anmeldedaten selbst ist dieser Schutz eine eigene Verarbeitung des Betreibers von Match-Plannr (Konstellation A) und keine Verarbeitung im Auftrag einer Organisation; Vereine und Akademien haben darauf keinen Zugriff.
Eingesetzt werden zwei Mittel:
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse ist der Schutz der öffentlichen Anmeldung vor automatisierten und missbräuchlichen Anfragen, der Schutz vor übermäßigem Mailversand an fremde Adressen sowie die Verfügbarkeit und Sicherheit der Plattform. Es entsteht daraus kein Nutzungsprofil und keine Zustellhistorie.
Ein Erwachsener kann über die öffentliche Anmeldung Kinder zum Training anmelden. Verarbeitet werden dabei die oben genannten Teilnehmerdaten des Kindes sowie die Zuordnung zur anmeldenden Kontaktperson. Weitere Angaben zu Kindern werden nicht erhoben.
Wer Kinder anmeldet, bestätigt im Formular ausdrücklich: „Ich bin berechtigt, dieses Kind bzw. diese Kinder für das Training anzumelden und die angegebenen Daten zu übermitteln." Diese Bestätigung soll sicherstellen, dass Daten von Kindern nicht ohne entsprechende Berechtigung in den Trainingsprozess gelangen.
Diese Bestätigung ist keine Datenschutz-Einwilligung. Sie ist eine Zusicherung über eine Tatsache — dass die anmeldende Person berechtigt ist — und begründet selbst keine Rechtsgrundlage für die Verarbeitung. Eine Einwilligung in die Datenverarbeitung holen wir an dieser Stelle nicht ein, und es gibt dafür auch kein Kontrollkästchen.
Die Daten der angemeldeten Kinder sind Teil derselben organisationsbezogenen Verarbeitung und werden ebenfalls auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO gestützt (Abschnitt 3). Dass Kinder besonders schutzbedürftig sind, ist dabei berücksichtigt:
Der Zweck bleibt auf das konkrete Training beschränkt, für das die Anmeldung erfolgt.
Mit dem Abschluss entstehen für jede angemeldete Person ein Personendatensatz in der Verwaltung der verantwortlichen Organisation und eine Anmeldung zur betreffenden Saison. Ab diesem Zeitpunkt gelten für diese Daten die Angaben aus Abschnitt 12.
Ab diesem Zeitpunkt kann der Name einer angemeldeten Person außerdem den übrigen für dieselbe Saison angemeldeten Personen bzw. deren Erziehungsberechtigten angezeigt werden, damit diese sie als Wunschpartner für das Training auswählen können. Einzelheiten dazu stehen in Abschnitt 12.
Davon zu unterscheiden ist der fertige Trainingsplan: Nach der Trainingsplanung sehen Teilnehmer bzw. deren Erziehungsberechtigte über ein Benutzerkonto für ihre eigene Trainingseinheit den dafür eingeteilten Trainer und die Namen der Teilnehmer, die derselben Einheit zugeordnet sind. Kontaktdaten oder sonstige Profildaten werden dabei nicht angezeigt. Einzelheiten dazu stehen ebenfalls in Abschnitt 12.
Die verantwortliche Organisation kann den fertigen Trainingsplan außerdem per E-Mail zustellen; dafür ist kein Benutzerkonto nötig. Was diese E-Mail enthält, steht ebenfalls in Abschnitt 12.
Aus einer öffentlichen Trainingsanmeldung entsteht keine Vereinsmitgliedschaft und kein Mitgliedsantrag. Über eine Mitgliedschaft entscheidet der Verein in einem davon getrennten Verfahren.
Angaben aus einer bereits abgeschlossenen Anmeldung können Sie derzeit nicht selbst ändern. Korrekturen nimmt die verantwortliche Organisation vor.
Match-Plannr verwendet ausschließlich Cookies, die für den Betrieb notwendig sind. Es werden keine Cookies zu Analyse-, Werbe- oder Trackingzwecken gesetzt, und es werden keine Cookies von Drittanbietern eingebunden. Aus diesem Grund gibt es auch keine Einwilligungsabfrage.
Die Speicherung dieser Informationen auf Ihrem Endgerät ist nach § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG einwilligungsfrei, weil sie unbedingt erforderlich ist, damit wir Ihnen den von Ihnen ausdrücklich gewünschten Dienst zur Verfügung stellen können. Für die anschließende Verarbeitung gelten Art. 6 Abs. 1 lit. b und lit. f DSGVO.
Zusätzlich speichert die Anwendung folgende Anzeigeeinstellungen im lokalen Speicher Ihres Browsers, damit die Oberfläche beim nächsten Aufruf so aussieht, wie Sie sie zuletzt verlassen haben:
Diese Einträge bleiben in Ihrem Browser. Sie werden im Rahmen dieser Speicherung nicht an uns oder an Dritte übermittelt und nicht zur seitenübergreifenden Wiedererkennung oder zur Nachverfolgung Ihres Verhaltens verwendet.
Wenn Sie im Chat die Emoji-Auswahl öffnen, legt die Anwendung zusätzlich eine Emoji-Datenbank in der lokalen Browserdatenbank (IndexedDB) ab. Darin werden der Emoji-Datensatz selbst sowie die Emojis gespeichert, die Sie zuletzt verwendet haben, damit die Auswahl beim nächsten Öffnen schneller lädt und Ihre häufig genutzten Emojis oben stehen. Auch diese Daten bleiben in Ihrem Browser und werden nicht an uns oder an Dritte übertragen. Der Emoji-Datensatz wird von unserem eigenen Server geladen, nicht von einem fremden Anbieter.
Damit sich Match-Plannr als App installieren lässt und Benachrichtigungen angezeigt werden können, registriert Ihr Browser beim Aufruf der Anwendung einen kleinen Hintergrunddienst (Service Worker). Er legt keine Seiten oder Daten im Browser ab und sendet nichts an uns. Aktivieren Sie Benachrichtigungen, speichert Ihr Browser außerdem die zugehörige Geräteanmeldung (Abschnitt 14).
Alle genannten lokalen Speicherungen können Sie jederzeit löschen, indem Sie die Websitedaten in Ihrem Browser entfernen.
Vereine und Akademien nutzen Match-Plannr, um ihre Mitglieder zu verwalten und das Training zu planen. Je nachdem, wie Ihre Organisation die Anwendung einsetzt, können dabei insbesondere verarbeitet werden:
Soweit es dabei um die Trainingsanmeldung und die Trainingsplanung geht, ist die Verarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO gestützt; das berechtigte Interesse der Organisation ist die Durchführung und Organisation des Trainings (Abschnitt 3). Welche Daten darüber hinaus für eigene Zwecke der Organisation erhoben werden und worauf diese gestützt sind, entscheidet die Organisation als Verantwortliche selbst. Sie ist damit auch Ihre erste Ansprechpartnerin für Auskunft, Berichtigung oder Löschung dieser Daten.
Vereine und Akademien sind in Match-Plannr eigenständige Organisationen mit eigenen Zwecken. Verantwortlich ist jeweils die Organisation, deren Angebot betroffen ist:
Nimmt eine Person sowohl an Angeboten ihres Vereins als auch an Angeboten einer Akademie teil, verfolgt dabei jede Organisation ihren eigenen Zweck. Daraus wird keine gemeinsame Verantwortlichkeit für sämtliche Verarbeitungen.
Dieselbe Person kann gleichzeitig in einem Verein und in einer Akademie geführt sein. Dass beide Organisationen dabei technisch dasselbe Profil nutzen, macht sie datenschutzrechtlich nicht zu einer einzigen verantwortlichen Stelle.
Die verantwortliche Organisation kann für eine Saison einen Ansprechpartner hinterlegen. Angezeigt werden dessen Name und ausschließlich die Kontaktwege, die für diese Saison ausdrücklich freigegeben wurden: E-Mail, Telefon und WhatsApp, jeweils nur soweit freigegeben. Ein nicht freigegebener Kontaktweg wird nicht angezeigt.
Der Ansprechpartner ist eine natürliche Person und selbst nicht Verantwortlicher; verantwortlich bleibt die Organisation. Aus diesen Angaben entsteht keine allgemeine E-Mail-Adresse des Vereins oder der Akademie. Angezeigt werden sie im jeweiligen Anmeldeprozess, auch auf den öffentlichen Anmeldeseiten.
Trainingswünsche geben Sie getrennt je Organisation an — für die Angebote Ihres Vereins und für die Angebote Ihrer Akademie jeweils eigenständig. Ihre allgemeine zeitliche Verfügbarkeit geben Sie dagegen nur einmal an; sie ist an Ihre Person gebunden und nicht an eine einzelne Organisation.
Diese Verfügbarkeit wird für die Trainingsplanung der Organisationen verwendet, bei denen Sie für die betreffende Saison zum Training angemeldet sind. Das kann auch dann der Fall sein, wenn für dieses Training keine einzelnen Trainingswünsche erfasst werden — manche Organisationen planen allein anhand der Anmeldung und der zeitlichen Verfügbarkeit. Die einmalige Eingabe dient allein Ihrer Entlastung; eine gemeinsame Verantwortlichkeit für alle Zwecke entsteht dadurch nicht.
Den Zugang zu den Trainingswünschen erhalten Sie entweder über Ihr Benutzerkonto oder — nach einer öffentlichen Trainingsanmeldung — über einen persönlichen Link per E-Mail. Auch in diesem Fall bleibt die jeweilige Organisation verantwortlich.
In Freitextfeldern wie internen Vermerken weist die Anwendung ausdrücklich darauf hin, dass dort keine Gesundheitsdaten oder andere besondere Kategorien personenbezogener Daten nach Art. 9 DSGVO eingetragen werden dürfen.
Zu den Trainingswünschen gehört die Angabe, mit wem eine Spielerin oder ein Spieler möglichst gemeinsam trainieren möchte. Für diese Auswahl werden Vor- und Nachnamen der Personen angezeigt, die für dieselbe Saison bereits zum Training angemeldet sind. Umgekehrt kann auch Ihr eigener Name dort erscheinen.
Diese Anzeige ist auf die einzelne Saison der verantwortlichen Organisation begrenzt. Sie erreicht ausschließlich Personen, die für dieselbe Saison zum Training angemeldet sind, sowie deren Erziehungsberechtigte, soweit diese die Trainingswünsche eingeben. Angezeigt wird dabei allein der Name — keine Kontaktdaten, kein Geburtsdatum und kein Geschlecht. Ist die Anmeldung zu dieser Saison beendet oder wurde sie entfernt, erscheint der Name in der Auswahl nicht mehr. Das Gleiche gilt, wenn sich ein Spieler von der Trainingsanmeldung dieser Saison abmeldet: Auch dann erscheint sein Name beim nächsten Laden nicht mehr in der Wunschpartnerauswahl. Bei einer späteren Reaktivierung kann er wieder erscheinen.
Zweck der Anzeige ist die Trainingsplanung: Ein Wunschpartner lässt sich nur benennen, wenn er in der Auswahl eindeutig zu erkennen ist. Die Verarbeitung gehört zur Trainingsorganisation und ist auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO gestützt (Abschnitt 3). Das gilt ebenso für angemeldete Kinder; auch bei ihnen wird nur der Name angezeigt und die Anzeige bleibt auf die jeweilige Saison begrenzt.
Die Wunschpartnerauswahl und der fertige Trainingsplan sind zwei verschiedene Schritte. Der Wunsch, mit wem jemand gerne trainieren möchte, wird vor der Planung angegeben. Wer anschließend tatsächlich gemeinsam eingeteilt wird, entscheidet die verantwortliche Organisation mit der Trainingsplanung; das muss nicht dem Wunsch entsprechen.
Nach der Trainingsplanung sehen Teilnehmerinnen und Teilnehmer bzw. deren Erziehungsberechtigte über ihr Benutzerkonto die eigenen Trainingseinheiten — und, soweit ein anderes Konto ausdrücklich und beidseitig als Partnerkonto bestätigt wurde, auch dieses. Angezeigt werden dabei Tag und Uhrzeit, der Platz, der für die Einheit eingeteilte Trainer mit Vor- und Nachnamen sowie die Vor- und Nachnamen der Teilnehmer, die derselben Einheit zugeordnet sind.
Diese Anzeige bleibt auf die eigene Trainingseinheit begrenzt. Einheiten, an denen die eigene Person nicht teilnimmt, erscheinen dort nicht, und es wird keine allgemeine Teilnehmerliste der Saison angezeigt. Von anderen Teilnehmern und vom Trainer werden dabei ausschließlich die Namen angezeigt — keine Kontaktdaten, kein Geburtsdatum, kein Geschlecht und keine sonstigen Profildaten oder Vermerke.
Zweck der Anzeige ist die Durchführung des Trainings: Wer zum Training kommt, muss wissen, wann, bei wem und mit wem er trainiert. Die Verarbeitung gehört zur Trainingsorganisation und ist auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO gestützt (Abschnitt 3). Eine Einwilligung wird dafür nicht eingeholt, und es gibt dafür kein Kontrollkästchen. Das gilt ebenso für angemeldete Kinder; auch bei ihnen bleibt es beim Namen innerhalb der eigenen Trainingseinheit.
Die verantwortliche Organisation kann den fertigen Trainingsplan außerdem per E-Mail zustellen. Die E-Mail enthält den Plan selbst und setzt kein Benutzerkonto voraus. Sie geht an die teilnehmende Person selbst oder, wenn für sie eine erziehungsberechtigte Person hinterlegt ist, an diese — dann mit den Trainingseinheiten aller ihr zugeordneten Kinder der jeweiligen Saison in einer E-Mail. Verwendet wird ausschließlich die bei der empfangenden Person hinterlegte E-Mail-Adresse.
Je Trainingseinheit nennt die E-Mail Wochentag und Uhrzeit, den Platz bzw. die Plätze, den eingeteilten Trainer mit Vor- und Nachnamen und bei einer Gruppe die übrigen Teilnehmer derselben Einheit nur mit Vornamen und dem Anfangsbuchstaben des Nachnamens; bei einem Mannschaftstraining steht dort nur der Name der Mannschaft. Dazu kommen der Name der Saison, ihr Zeitraum (Beginn und Ende, soweit festgelegt) und der Name der Organisation, der Ansprechpartner der Saison mit den dafür freigegebenen Kontaktwegen und gegebenenfalls ein Hinweis der Organisation. Die E-Mail enthält ausschließlich den Plan der versendenden Organisation, keine Trainingsdaten anderer Vereine oder Akademien und keine Kontaktdaten anderer Teilnehmer. Den Trainingsplan erstellt und verantwortet die jeweilige Organisation; Match-Plannr stellt dafür die technische Plattform bereit und versendet die E-Mail über den in Abschnitt 14 genannten E-Mail-Dienst.
Gehören zu einer Trainingseinheit mehr Teilnehmerinnen und Teilnehmer, als an einem Termin trainieren können, kann die verantwortliche Organisation vor dem Saisonstart eine Einsatzplanung anlegen. Dafür werden die konkreten Termine dieser Einheit gebildet, und die Teilnehmer bzw. deren Erziehungsberechtigte können über ihr Benutzerkonto angeben, an welchen dieser Termine sie nicht teilnehmen können (Terminabfrage). Gespeichert wird je Termin nur diese Aussage – ohne Grund, ohne Freitext und ohne gesundheitliche Angaben – sowie der Zeitpunkt, zu dem die Angaben bestätigt wurden. Die Organisation kann diese Angaben auch selbst eintragen, etwa nach einer telefonischen Rückmeldung.
Aus diesen Angaben teilt die Anwendung jedem Termin möglichst gleichmäßig Teilnehmer zu; wer keine Angaben macht, gilt an allen Terminen als verfügbar. Über die Einteilung entscheidet die Organisation: Sie prüft sie, kann einzelne Termine ändern und bestätigt sie (Abschnitt 4).
Wer an welchen Terminen nicht kann, sehen die Personen, die für die Organisation die Saison planen. In der Terminabfrage sieht jeder ausschließlich die eigenen Termine bzw. die seiner Kinder. Hat die Organisation die Einteilung bestätigt, sehen die Mitglieder derselben Mannschaft bzw. Trainingsgruppe – bei Kindern ohne eigenes Konto deren Erziehungsberechtigte – im Bereich „Trainingsplan“ den gemeinsamen Plan ihrer Gruppe, solange sie ihr angehören: die Namen der Gruppenmitglieder, wer an welchem Termin eingeteilt ist und, bis zum Saisonstart, an welchen Terminen ein Mitglied angegeben hat, nicht teilnehmen zu können (ohne Grund). So kann sich die Gruppe untereinander abstimmen, etwa für einen Tausch. Andere Mannschaften, Gruppen oder Organisationen sind dort nicht sichtbar. Mit dem Saisonstart wird die bestätigte Einteilung in die Kalendertermine übernommen; der Plan zeigt dann die aktuellen Teilnehmer dieser Termine. Im persönlichen Kalender und auf der Startseite erscheint ein solcher Termin nur bei den Personen, die dafür eingeteilt sind, mit den dort eingeteilten Mitspielern.
Zweck ist die Durchführung des Trainings: Die Plätze eines überbuchten Trainings lassen sich nur fair verteilen, wenn bekannt ist, wer an welchem Termin fehlt. Die Verarbeitung gehört zur Trainingsorganisation und ist auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO gestützt (Abschnitt 3); das gilt ebenso für angemeldete Kinder.
Die Angaben, an welchen Terminen jemand nicht kann, und der Zeitpunkt ihrer Bestätigung sind reine Planungsdaten vor dem Saisonstart. Sie werden beim erfolgreichen Saisonstart gelöscht; wird die Saison nicht gestartet, spätestens mit der Löschung der Saison. Erhalten bleibt die Einteilung selbst – wer an welchem Termin trainiert – als Teil der Trainingsplanung.
Bei Mannschaften mit Einsatzplanung können Teilnehmerinnen und Teilnehmer bzw. deren Erziehungsberechtigte nach dem Saisonstart über ihr Benutzerkonto einzelne Termine absagen, solange das Training noch nicht begonnen hat. Gespeichert werden die Absage, ihr Zeitpunkt und das Konto, über das sie eingetragen wurde – ohne Grund und ohne Freitext. Solange niemand nachgerückt ist, lässt sich die Absage zurücknehmen; auch die Rücknahme wird festgehalten.
Den frei gewordenen Platz können andere Mitglieder derselben Mannschaft übernehmen. Wer nachrücken kann, sieht in der Anwendung – im Hinweis und im Trainingsplan – den Namen der absagenden Person, die Mannschaft und den Termin; bei Kindern geht der Hinweis an die Erziehungsberechtigten. In der Teilnehmerliste des Termins steht die absagende Person danach nicht mehr, wer nachrückt, steht dort wie jeder Teilnehmer mit seinem Namen. Einen Absagegrund sieht niemand.
Zweck ist die Durchführung des Trainings: Ein abgesagter Platz soll schnell wieder besetzt werden können. Die Verarbeitung gehört zur Trainingsorganisation und ist auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO gestützt (Abschnitt 3); das gilt ebenso für angemeldete Kinder. Absagen bleiben als Teil der Planungsdaten mit der Saison gespeichert (Abschnitt 17); wie eine Akademie sie bei Trainingsbeiträgen heranziehen kann, steht im nächsten Abschnitt.
Akademien können Match-Plannr zur Berechnung und Verwaltung ihrer Trainingsbeiträge nutzen. Dafür werden die erforderlichen Angaben zu Trainingsteilnahmen, Terminen, Preisen, individuellen Sonderpreisen – etwa für ein ermäßigtes oder kostenloses Training – und deren Änderungen verarbeitet. Frühere Stände bleiben nachvollziehbar, damit sich Beiträge vergangener Zeiträume prüfen lassen. Zu Sonderpreisen werden keine Begründung und kein Freitext erfasst; Gesundheitsangaben gehören nicht dazu. Rechnungen, Zahlungen und Lastschriften laufen derzeit nicht über Match-Plannr; wer Beiträge zahlt und wie Lastschriftmandate auf Papier vorbereitet werden, beschreibt der nächste Abschnitt.
Für Rückfragen zu Beiträgen und – vor allem am Ende der Saison – für die Entscheidung, ob jemand im Einzelfall eine freiwillige Erstattung oder einen Nachlass erhält, sieht die Akademie im Detail einer Person deren über Match-Plannr erfasste Absagen: die abgesagten Termine, ihre Anzahl im Monat und seit Beginn der Erfassung und die längste Folge aufeinanderfolgender Absagen, ohne Grund. Daraus folgt weder ein Anspruch noch eine automatische Änderung des Beitrags; die Entscheidung trifft ein Mensch. Match-Plannr bildet daraus keine Ranglisten oder Vergleiche zwischen Spielerinnen und Spielern; für sportliche Entscheidungen sind die Angaben nicht bestimmt. Absagen, die nicht über Match-Plannr eingetragen wurden, sind darin nicht enthalten.
In der Buchhaltung der Akademie sehen die Beitragsberechnung, Sonderpreise und erfassten Absagen nur deren Inhaber und Personen, denen sie das Recht „Buchhaltung“ eingeräumt hat – nicht Spielerinnen, Spieler, Erziehungsberechtigte oder Trainer. Wer für die Akademie die Saison plant, ohne dieses Recht zu haben, erfährt beim Entfernen einer Person aus der Saison lediglich, dass für sie Sonderpreise hinterlegt sind, ohne Beträge. Verantwortlich und Ihre Ansprechpartnerin ist die Akademie (Abschnitt 3). Rechtsgrundlage ist für die Berechnung vereinbarter Beiträge der Trainingsvertrag (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO), soweit Sie Vertragspartei sind, sonst – etwa bei Kindern – das berechtigte Interesse der Akademie an einer richtigen Abrechnung; für Rückfragen, Nachlässe und freiwillige Erstattungen ihr berechtigtes Interesse, solche Fragen im Einzelfall fair und nachvollziehbar zu entscheiden (jeweils Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Die Angaben bleiben mit der Saison gespeichert, auch nach ihrem Ende, damit die Abrechnung vergangener Zeiträume nachvollziehbar bleibt; über ihre Löschung entscheidet die Akademie (Abschnitt 17).
Vereine und Akademien können in Match-Plannr festhalten, wer die Beiträge eines Spielers bei ihnen zahlt (Hauptzahler): der Spieler selbst, eine andere Person – auch ohne eigenes Benutzerkonto, etwa ein Großelternteil – oder noch niemand. Gespeichert werden je Organisation, ab welchem Monat welche Zuordnung gilt, der Name einer dafür neu erfassten Person sowie wer die Angabe wann geändert hat. Wird der Name einer solchen Person korrigiert, bleiben der frühere und der neue Name mit Zeitpunkt und korrigierender Stelle nachvollziehbar. Erwachsene pflegen die Angabe für sich und die Kinder, deren Profile sie verwalten, unter „Mitgliedschaften“; in der Organisation sehen und pflegen sie nur deren Inhaber und Personen mit dem Recht „Buchhaltung“. Die Rolle als Hauptzahler gibt keine Rechte an einem Profil, kein Benutzerkonto und keine Vormundschaft.
Nutzt die Organisation SEPA-Lastschriftmandate, kann für einen Hauptzahler ein Mandat auf Papier vorbereitet werden. Dazu werden Kontoinhaber und IBAN eingegeben. Die IBAN wird verschlüsselt gespeichert und in Match-Plannr danach nur gekürzt angezeigt (Ländercode und letzte vier Stellen). Vollständig steht sie allein auf dem vorausgefüllten Mandatsformular, das bei jedem Abruf neu erzeugt und nicht gespeichert wird; abrufen kann es nur, wer den Entwurf erstellt hat, oder der Hauptzahler mit eigenem Benutzerkonto. Das unterschriebene Formular wird bei der Organisation abgegeben, erst nach ihrer Prüfung gilt das Mandat. Gespeichert werden außerdem Mandatsreferenz, Zustand, die ausgegebenen Fassungen, Unterschriftsdatum, Prüfung samt prüfender Person, ein Ablagehinweis ohne Bankdaten und der Verlauf. Ein Mandat gehört zur zahlenden Person und zur Organisation, nicht zu einem einzelnen Spieler, und kann die Beiträge mehrerer Spieler umfassen. Wird der Person ein weiterer Spieler zugeordnet, berechtigt das allein noch nicht dazu, seine Beiträge per Lastschrift einzuziehen. Lastschriften selbst führt Match-Plannr nicht aus.
Verantwortlich und Ihre Ansprechpartnerin ist die Organisation, die die Beiträge erhebt (Abschnitt 3). Rechtsgrundlage ist die Durchführung des Vertrags über die Mitgliedschaft bzw. das Training (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO), soweit Sie Vertragspartei sind; im Übrigen – etwa für Angaben zu Kindern oder zu einem abweichenden Kontoinhaber – das berechtigte Interesse der Organisation an einer geordneten Erhebung der Beiträge (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Wie lange die Angaben gespeichert bleiben, steht in Abschnitt 17.
Im Anschluss an die Trainingsanmeldung können Sie uns freiwillig eine kurze Rückmeldung geben. Erfasst werden dabei:
Diese Rückmeldung dient der Verbesserung von Match-Plannr selbst. Sie ist damit eine eigene Verarbeitung des Betreibers (Konstellation A) und keine Verarbeitung im Auftrag einer Organisation. Vereine und Akademien haben darauf keinen Zugriff; die Auswertung ist ausschließlich für die Systemadministration von Match-Plannr einsehbar.
Zur Einordnung: Bewertungen und Kommentar werden ohne Zuordnung zu Ihrer Person gespeichert und ausgewertet. Der Datensatz enthält keine Kennung Ihrer Person — auch nicht für die Systemadministration —, und er lässt sich nicht mit Ihnen zusammenführen. Die Kalenderwoche wird gespeichert, damit sich die Rückmeldungen zeitlich zusammengefasst auswerten lassen.
Getrennt davon merken wir uns lediglich, dass Sie bereits eine Rückmeldung abgegeben haben. Dieser Merker ist personenbezogen, enthält aber nichts weiter als diese eine Aussage: keine Bewertung, keinen Kommentar, keinen Zeitpunkt und keine Verbindung zu Ihrer Rückmeldung. Aus ihm lässt sich deshalb nicht ableiten, was Sie geantwortet haben. Werden Ihre Personendaten gelöscht, wird auch der Merker entfernt. Weil er nicht zum Inhalt zurückführt, lässt sich eine einmal abgegebene Rückmeldung auch nicht mehr ändern.
Rechtsgrundlage für diesen Merker ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse besteht darin, Mehrfachabgaben derselben Person zu verhindern und damit die Aussagekraft der Rückmeldungen zu erhalten.
Die Rückmeldung ist freiwillig. Die Trainingsanmeldung funktioniert ohne sie unverändert, und aus einer ausbleibenden Rückmeldung entsteht Ihnen kein Nachteil.
Match-Plannr versendet ausschließlich anlassbezogene E-Mails, insbesondere:
Für den Versand nutzen wir den E-Mail-Dienst Brevo als Auftragsverarbeiter; mit dem Anbieter besteht ein Vertrag über die Verarbeitung im Auftrag nach Art. 28 DSGVO. An Brevo werden dabei technisch Ihre E-Mail-Adresse, der Betreff und der Inhalt der jeweiligen Nachricht übermittelt. Das gilt für alle oben genannten E-Mails einschließlich derer aus der öffentlichen Trainingsanmeldung; ein weiterer E-Mail-Dienstleister wird dafür nicht eingesetzt. Brevo kann Zustell- und Zugriffsinformationen zu versendeten E-Mails erfassen; eine vollständige Abschaltung dieser Messung ist in unserem Versandweg derzeit nicht möglich. Wir werten diese Informationen nicht für eigene Zwecke aus.
Es findet kein Newsletter- oder Werbeversand statt. Rechtsgrundlage für kontobezogene E-Mails ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. E-Mails, die eine Organisation auslöst, sowie die E-Mails der öffentlichen Trainingsanmeldung versenden wir im Auftrag der jeweils verantwortlichen Organisation (Abschnitte 3 und 9).
Wenn Sie in Ihrem Konto Benachrichtigungen aktivieren und Ihr Browser bzw. Gerät das erlaubt, kann Match-Plannr Ihnen Hinweise auch bei geschlossener Anwendung zustellen – derzeit, wenn Sie oder Ihr Kind einen frei gewordenen Trainingsplatz übernehmen können, und eine Testbenachrichtigung auf Ihren Wunsch. Dafür speichern wir zu Ihrem Konto die Geräteanmeldung, die Ihr Browser erzeugt (eine Adresse beim Push-Dienst und Schlüssel), und wann sie angelegt und zuletzt bestätigt wurde. Wann sie gelöscht wird, steht in Abschnitt 17.
Zugestellt wird über den Push-Dienst, den Ihr Browser vorgibt: Google (etwa Chrome), Mozilla (Firefox), Apple (Safari) oder Microsoft (Edge unter Windows). Der Inhalt ist so verschlüsselt, dass der Push-Dienst ihn nicht lesen kann, und nennt keine Namen; der Push-Dienst erhält die Geräteadresse und technische Angaben zur Zustellung. Diese Anbieter können Daten auch außerhalb der Europäischen Union verarbeiten (Abschnitt 20).
Die Geräteanmeldung ist eine eigene Verarbeitung von Match-Plannr (Konstellation A); Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, weil Sie diese Funktion Ihres Kontos selbst anfordern. Hinweise zum Training einer Organisation stellen wir in deren Auftrag zu (Abschnitt 3). Benachrichtigungen sind freiwillig; alle Hinweise bleiben auch ohne sie in der Anwendung sichtbar.
Zum Schutz der Benutzerkonten und der öffentlichen Trainingsanmeldung protokollieren wir sicherheitsrelevante Ereignisse. Gespeichert werden dabei:
Diese Protokolle dienen ausschließlich dazu, Angriffe auf Benutzerkonten und Missbrauch — auch der öffentlichen Anmeldung — zu erkennen und abzuwehren. Es wird nicht protokolliert, welche Seiten Sie in der Anwendung aufrufen oder was Sie dort tun; es entsteht daraus kein Nutzungsprofil. Die Einträge enthalten keine E-Mail-Adresse.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse liegt in der Sicherheit der Benutzerkonten und der Anwendung. Die Einträge werden spätestens 180 Tage nach ihrer Entstehung automatisch gelöscht.
Beim Betrieb entstehen technische Protokolle der Anwendung, etwa über Startvorgänge, Hintergrundaufgaben und Fehler. Sie werden auf dem Server geführt und sind nur uns zugänglich. Die Protokollierung ist bewusst datenminimiert: E-Mail-Adressen, Namen, Zugangs- und Einladungstokens sowie aufgerufene Adressen werden nicht mitgeschrieben.
Bei unerwarteten Programmfehlern kann ein Protokolleintrag technische Fehlerdetails einschließlich eines Programmablaufs enthalten. In seltenen Fällen können darin personenbezogene Daten enthalten sein, die zur Fehlersituation gehören.
Diese Protokolle werden nicht kalendarisch, sondern nach Größe begrenzt: Je Dienst werden nur die jüngsten Protokolldateien bis zu einer festen Gesamtgröße aufbewahrt, ältere Einträge werden automatisch überschrieben. Wir setzen keinen externen Protokoll- oder Fehlerdienst ein; die Protokolle verlassen unsere Serverumgebung nicht. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO mit dem berechtigten Interesse an einem funktionsfähigen und nachvollziehbaren Betrieb.
Der vorgelagerte Webserver führt derzeit kein Zugriffsprotokoll.
Darüber hinaus löschen wir Daten, sobald der Zweck entfällt und keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht entgegensteht.
Sie haben im Rahmen der gesetzlichen Voraussetzungen folgende Rechte:
Mehrere in dieser Erklärung beschriebene Verarbeitungen sind auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO gestützt. Gegen sie können Sie aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, nach Art. 21 Abs. 1 DSGVO Widerspruch einlegen. Wohin Sie sich damit wenden, hängt davon ab, wer für die betreffende Verarbeitung verantwortlich ist:
Ein Widerspruch beendet nicht automatisch und nicht sofort jede Verarbeitung. Die jeweils verantwortliche Stelle prüft ihn und stellt die Verarbeitung ein, soweit keine zwingenden schutzwürdigen Gründe entgegenstehen, die Ihre Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen.
Match-Plannr ist für die Trainings- und Teilnehmerdaten einer Organisation nicht Verantwortlicher und entscheidet deshalb nicht eigenständig über solche Anfragen.
Ihre Rechte bestehen unabhängig davon, ob Sie ein Benutzerkonto haben; für eine öffentliche Trainingsanmeldung ist keines erforderlich. Für die Zuordnung Ihrer Anfrage ist es hilfreich, die betroffene Organisation und die verwendete E-Mail-Adresse zu nennen.
Ihre Konto-Stammdaten können Sie jederzeit selbst als Datei herunterladen; Sie finden die Funktion in den Kontoeinstellungen unter „Persönliche Daten".
Da wir für die Verarbeitung keine Einwilligung einholen, gibt es auch keine Einwilligung, die Sie widerrufen müssten.
Sie haben das Recht, sich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde zu beschweren. Welche Behörde zuständig ist, hängt davon ab, gegen wessen Verarbeitung sich Ihre Beschwerde richtet.
Für die eigenen Verarbeitungen von Match-Plannr (Konstellation A) ist die Aufsichtsbehörde am Sitz des in Abschnitt 2 genannten Verantwortlichen zuständig:
Der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Baden-WürttembergFür organisationsbezogene Trainings- und Teilnehmerdaten (Konstellation B) ist der jeweilige Verein beziehungsweise die jeweilige Akademie Verantwortliche. Zuständig ist dann die für diese Organisation zuständige Aufsichtsbehörde. Das ist nicht automatisch die oben genannte Behörde, sondern richtet sich nach dem Sitz der jeweiligen Organisation. Wir führen hier bewusst keine Liste auf, weil sie für Ihre Organisation unzutreffend sein könnte.
Unabhängig davon können Sie sich stets an die Aufsichtsbehörde Ihres Wohnsitzes oder Ihres Arbeitsplatzes wenden.
Der Betrieb der Anwendung, die Datenbank, die Sicherungskopien und der E-Mail-Versand finden bei Anbietern innerhalb der Europäischen Union statt.
Eine Übermittlung in ein Drittland kommt nur in Betracht, wenn Sie sich für die Anmeldung mit Google entscheiden (Abschnitt 8) oder Benachrichtigungen auf einem Gerät aktivieren (Abschnitt 14). Google kann bei der Anmeldung Daten in den USA verarbeiten. Grundlage dafür sind die von Google verwendeten Standardvertragsklauseln nach Art. 46 DSGVO. Wenn Sie das vermeiden möchten, melden Sie sich mit E-Mail-Adresse und Passwort an.
Bei Benachrichtigungen auf Geräten kann der Push-Dienst Ihres Browsers die Geräteadresse und die Angaben zur Zustellung in den USA verarbeiten; den verschlüsselten Inhalt kann er nicht lesen. Wenn Sie das vermeiden möchten, aktivieren Sie keine Benachrichtigungen – alle Hinweise bleiben in der Anwendung sichtbar.
Die öffentliche Trainingsanmeldung kommt ohne Anmeldung mit Google aus; dabei findet keine Übermittlung in ein Drittland statt.
Stand: 17. Oktober 2026. Wir passen diese Erklärung an, wenn sich die beschriebenen Verarbeitungen ändern.